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Würdevolle letzte Fahrt

Wer ein begeisterter Biker oder Motorradfan war, der kann seine letzte Fahrt auch mit einem Motorrad im Beiwagen zurücklegen. Eine sogenannte Motorradbestattung ist eine spezielle Form der Überführung. Dabei wird der Sarg oder die Urne für die Fahrt zum Friedhof oder zur Trauerfeier im Beiwagen eines speziell dafür konstruierten Bestattungsmotorrades transportiert. Ob Kawasaki oder Harley Davidson: Ein würdevoller Abschied ist garantiert. Den Ablauf des neuen Angebotes einer Abschiedsfahrt, das Sie für einen gesamten Tag sowohl im Land Brandenburg als auch im Freistaat Sachsen buchen können, besprechen wir mit Ihnen oder Ihrem ausgewählten Bestattungshaus.

03159 Neiße Malxetal
OT Groß Kölzig
Forster Straße 15
Tel.: 035600 35700

03149 Forst
Cottbuser Straße 57
Tel.: 03562 691920

03130 Spremberg
Pfortenstraße 11
Tel.: 03563 344455

http://www.bup-bestattungen.de

Autor: Pm

Wandel und Trends in der Bestattungskultur

Im Spannungsfeld von Individualität und Anonymität sucht eine mobile, säkularisierte Gesellschaft nach einem neuen Kontext für den Tod. Dabei kann es um die Verknüpfung von virtuellen Formen des Gedenkens in Form von QR-Codes auf einem Grabstein genauso gehen wie um den Wunsch, Mensch und Tier gemeinsam zu bestatten.

Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur, nennt das einen „Wandlungsschub“. Eine gewachsene Vielfalt unterschiedlicher Angebote von Bestattungsformen eröffnet individuelle Wahlmöglichkeiten, die nicht selten von den überlieferten Traditionen abweichen. Getrauert wird heute nicht mehr nur konkret in Tränen und emotionaler Ergriffenheit, sondern auch im Internet. QR-Codes auf Grabsteinen können auf die Lebensgeschichte des Verstorbenen im virtuellen Raum verweisen und erhalten zugleich einen konkreten Ort der Trauer an einem Grab. „Hier gehen neue Trends und gewachsene Formen der Trauer am Grab eine gute Verbindung ein“, so Wirthmann. 

Mit neuen gravierenden Problemfeldern werden Angehörige auch konfrontiert, wenn es um den digitalen Nachlass ihrer Verstorbenen geht: Was passiert mit E-Mail-Konten, digitalen Guthaben, Nutzungslizenzen für Lieder und Filme, die heruntergeladen wurden?
Deutlich ist eine Sinnentleerung von Riten und Bräuchen im Umfeld von Bestattung und Trauer festzustellen. Diese Entwicklung stellt auch die Kirchen vor neue Herausforderungen, wenn beispielsweise Gebete und Riten nur noch von einer kleinen Zahl von Trauergästen verstanden werden. Die schnellere Lebenspraxis ist es, die sich auf die Bestattungskultur auswirkt. Eine größere Mobilität der Familienangehörigen, die oft weit verstreut leben, verändert weiterhin die Präferenzen und Wünsche. So suchen Menschen auch nach Grabformen, die ihnen entsprechen. 

Was die Grabpflege betrifft, gibt es heute ebenso viele Möglichkeiten: Durch einen Grabpflegevertrag können diese Aufgaben von jemand anders übernommen werden, sollte man nicht am Ort wohnen. Auch Gemeinschaftsgrabanlagen mit einheitlicher Pflege seitens des Friedhofes sind eine Variante.

Autor: Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.

Feuerbestattung: Eine der beliebtesten Alternativen

Im Zuge der Bestattungsvorsorge können Sie unter anderem klären, welche Art der Bestattung Sie sich wünschen. Ziehen Sie eine Feuerbestattung in Betracht? Bei dieser Art der Bestattung wird der Leichnam in einem Krematorium verbrannt und die Asche danach in einer Aschekapsel oder Schmuckurne auf dem Friedhof beigesetzt. Ihre Hinterbliebenen haben somit wie bei einem Erdgrab einen Ort, an dem sie gedenken und trauern können.

Bei der Entscheidung über die Bestattungsart spielen häufig auch die Kosten eine Rolle. Die Feuerbestattung gilt als günstige Variante da die Kosten deutlich unter denen einer Erdbestattung liegen. Dies hat zwei Gründe: Bei einem kleinen Urnengrab fallen generell geringere Pflegekosten an als für ein Erdgrab und auch die Urne selbst kostet weniger als ein Sarg. In Deutschland gilt jedoch die sogenannte Sargpflicht für die Kremation, was bedeutet, dass auch bei der Feuerbestattung Kosten für einen Sarg entstehen, auch wenn es sich dabei um eine weniger aufwendige Ausführung handeln kann.

Die Gedenkfeier bei einer Feuerbestattung findet meistens einige Tage vor der Urnenbeerdigung statt, damit Ihre Angehörigen während der Aufbahrung gebührend von Ihnen Abschied nehmen können.

Was ist bei der Feuerbestattung zu beachten?

Was müssen Sie noch wissen, bevor Sie sich entscheiden? Bei einer Feuerbestattung wird vor der Kremation eine zweite Leichenschau durch den Amtsarzt oder Rechtsmediziner vorgenommen, um nochmals genau die Identität des Verstorbenen sowie die Todesursache zu überprüfen. Der Grund dafür ist, dass nach der Einäscherung keine Untersuchung mehr möglich ist. Fragen Sie ruhig beim Bestatter über diese zusätzlichen Kosten für die weitere Untersuchung nach. Außerdem müssen Sie im Vorfeld eine sogenannte Kremationsverfügung unterschreiben, die den ausdrücklichen Wunsch enthält, nach Ihrem Tod eingeäschert zu werden.
Da die Bestattung in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Ländern - dem sogenannten Friedhofszwang unterliegt, ist es Ihren Hinterbliebenen nicht erlaubt, Ihre Asche nach der Kremation privat zu verstreuen oder die Urne mit nach Hause zu nehmen. Auf einigen Friedhöfen ist es jedoch erlaubt, die Asche im Rahmen einer anonymen Beisetzung zu verstreuen.
 

Naturbestattung: Würdevoll Abschied nehmen in der Natur

Heute suchen immer mehr Menschen nach einer Alternative zur traditionellen Friedhofsbestattung. Eine Bestattung in der Natur, insbesondere die Baumbestattung im Wald, schafft einen friedlichen und würdevollen Rahmen für die Beisetzung. Im Gegensatz zur Endgültigkeit des Friedhofes spiegelt der Kreislauf der Natur den Kreislauf von Leben und Tod. Bei einer Naturbestattung werden die sterblichen Überreste des Verstorbenen ein Teil der Natur: Aus dem mit Asche gefüllten Wurzelbereich wächst ein Baum und somit neues Leben.

Naturbestattung im Wald

Wenn Sie oder Ihr Angehöriger sich mit der Natur verbunden fühlen, stellt eine Naturbestattung eine angemessene Alternative zur Beerdigung auf dem Friedhof dar. Bei einer Naturbestattung handelt es sich in den meisten Fällen um eine sogenannte Baumbestattung oder Waldbestattung. Die sterblichen Überreste finden bei der Naturbestattung nach der Einäscherung im Wurzelbereich eines Baumes ihre letzte Ruhe. Naturbestattungen sind auf Waldfriedhöfen, die zu öffentlichen Friedhöfen gehören, sowie in ausgewiesenen Waldgebieten möglich, die von privaten Betreibern für Baumbestattungen angeboten werden. An einem Ort werden bei einer Naturbestattung bis zu zwölf biologisch abbaubare Urnen unter einem Baum beerdigt. Anstelle eines Grabsteins wird üblicherweise eine Namensplakette am Baum angebracht. Alternativ sind in der Natur auch anonyme Bestattungen möglich.

Vorteile einer Bestattung in der Natur

Wälder sind friedliche und würdevolle Orte für Bestattungen. Mit einer Naturbestattung entfällt außerdem die aufwendige Grabpflege. Wenn Sie sich für eine Bestattung in der Natur interessieren, können Sie Ihren Baum zu Lebzeiten selbst auswählen. Um den Hinterbliebenen den späteren Umgang mit den Behörden zu erleichtern, sollte die Entscheidung für eine Naturbestattung mit einer Bestattungsverfügung festgehalten werden. Bestattungen in der Natur sind im gesamten Bundesgebiet in insgesamt einhundert privaten Waldgebieten und öffentlichen Friedhöfen mit Waldfriedhof möglich. Alternative Bestattungen an anderen Orten in der Natur als in dafür ausgewiesenen Waldgebieten sind in Deutschland nicht erlaubt – diese Möglichkeit besteht nur in der Schweiz.
 

Diamantbestattung: Eine Erinnerung für die Ewigkeit

Wenn Sie ein einzigartiges Erinnerungsstück an einen Verstorbenen wünschen, das Sie für alle Zeit an ihn und gemeinsame Zeiten denken lässt, entscheiden Sie sich für die Diamantbestattung. Für eine solche Bestattung ist die Einäscherung des Verstorbenen notwendig. In den Überresten befindet sich Kohlenstoff, der Grundstoff für Diamanten. In einem komplizierten Verfahren wird dieser Kohlenstoff gelöst und in eine Umgebung verbracht, in der die natürlichen Bedingungen zur Entstehung von Diamanten simuliert werden. Unter extremem Druck wird Kohlenstoff flüssig und verändert seine Struktur. Hieraus wachsen Diamant-Kristalle. Dieser Vorgang dauert etwa drei bis zwölf Monate. Sie können selbst entscheiden, welchen Schliff der Diamant bekommen soll und ob Sie ihn als Schmuckstein in einem Ring oder als Kettenanhänger tragen wollen.

Die Diamantbestattung und ergänzende Zeremonien

Haben Sie sich für die Diamantbestattung entschieden, sollten Sie wissen: Es ist nicht die gesamte Asche zur Herstellung eines Diamanten erforderlich. Deshalb haben Sie bei der dieser Art der Bestattung die Möglichkeit, eine würdevolle Beerdigungs- und Trauerfeier als Urnenbeisetzung zu veranlassen. Sie haben die Wahl, ob Sie die Beerdigung der Urne auf einem Friedhof, in einem Friedwald oder auf einer Friedwiese möchten. Auch die Seebestattung ist bei der Diamantbestattung eine schöne Ergänzung. Machen Sie sich klar: Die Zeremonien der Bestattung sind wichtige Elemente der Trauerarbeit für Sie als Angehörige.

Diamantbestattung schon zu Lebzeiten verfügen

Wenn Sie sich schon zu Lebzeiten entscheiden, dass Sie eine Diamantbestattung wünschen, sollten Sie rechtzeitig eine Bestattungsverfügung erstellen. Diese erfordert zwar die Schriftform, aber keine Beglaubigung oder Eintragung in ein Register. Die Bestattungsverfügung enthält neben den persönlichen Daten und dem Zeitpunkt der Verfügung den deutlichen Wunsch, dass eine Diamantbestattung durchgeführt werden soll. Diesen Wunsch können Sie frei formulieren. Sie bestätigen dies mit Ihrer eigenhändigen Unterschrift. Eine solche Bestattungsverfügung kann auch Teil eines Testaments sein.
 

Seebestattung: Abschied nehmen auf dem Meer

Auch wenn sich Gedanken an den eigenen Tod eigenartig anfühlen: Sie sollten Ihren Nachlass rechtzeitig regeln und auch besondere Bestattungswünsche wie eine Seebestattung schriftlich festlegen. Wenn Sie sich eine Bestattung auf See wünschen, können Sie diesen Wunsch mit einer Bestattungsverfügung verbindlich festlegen. Eine würdevolle Seebestattung schafft eine Verbindung zwischen dem Tod und dem Meer als Ort des Lebens und der Sehnsüchte – und ist für immer mehr Menschen eine Alternative zur traditionellen Friedhofsbeisetzung.

Ablauf einer Bestattung auf See

Bei einer Seebestattung werden traditionell verstorbene Seeleute dem Meer übergeben. Seit 1934 stehen Bestattungen auf See in Deutschland jedermann offen. Nach der Einäscherung wird die Urne außerhalb der ausgewiesenen Dreimeilenzone in der Nord- und Ostsee im Meer bestattet. Die Beerdigung nach seemännischem Brauch ist weltweit in geeigneten Meereszonen möglich. Einer Seebestattung gehen in der Regel die Einäscherung und Trauerfeier am Heimatort voraus. Im Abschluss wird durch den Bestatter die Übersendung der Urne an die gewünschte Seebestattungsreederei organisiert. Die eigentliche Seebestattung findet auf dem Schiff der Reederei statt. Der Kapitän spricht die Trauerworte. Die Angehörigen können an der Bestattung auf See teilnehmen (begleitende Seebestattung) oder fernbleiben (stille Bestattung auf See).

Die Vorteile einer Seebestattung

Wenn Sie sich eine Bestattung auf See nach seemännischem Brauch wünschen, bedenken Sie, dass diese genehmigungspflichtig ist. Aus diesem Grund sollten Sie diesen Wunsch bereits zu Lebzeiten mit einer Bestattungsverfügung dokumentieren. Das Bestattungsrecht unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern. Bei einer Bestattung auf See entfallen Friedhofskosten wie die Grabnutzungsgebühren und die aufwendige Grabpflege. Viele Seebestattungsreedereien bieten heute zudem Fahrten zu den Koordinaten von Bestattungen an, die zuvor auf See stattgefunden haben. Damit entsprechen sie dem Wunsch vieler Trauernden, die sich anstelle eines Grabes einen Bezugspunkt auf See wünschen.
 

Individuelle Möglichkeiten

Eine gewachsene Vielfalt unterschiedlicher Angebote von Bestattungsformen

Im Spannungsfeld von Individualismus und Anonymität sucht eine mobile, säkularisierte Gesellschaft nach einem neuen Kontext für den Tod mit und auch jenseits der Religion. Dabei kann durchaus auch die Verknüpfung von virtuellen Formen des Gedenkens in Form eines QRCodes auf einem traditionellen Grab neue Wege eröffnen. 

Tröstende Worte

Vor ungefähr 20 Jahren war die Erdbestattung in einem Wahlgrab die dominante Bestattungsform. Zu einer Beerdigung sprach ein Pfarrer tröstende Worte und das Grab erhielt ein von einem Steinmetz gefertigtes Grabmal. In den vergangenen Jahren haben die Bestattungskultur und der Umgang mit der Trauer erhebliche Veränderungen erfahren. Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur, nennt das einen „Wandlungsschub“. Eine gewachsene
Vielfalt unterschiedlicher Angebote von Bestattungsformen eröffnet individuelle Wahlmöglichkeiten, die nicht selten von den überlieferten Traditionen abweichen. Getrauert wird heute nicht mehr nur konkret in Tränen und emotionaler Ergriffenheit, sondern auch im Internet. 

Im virtuellen Raum 

QR-Codes auf Grabsteinen können auf die Lebensgeschichte des Verstorbenen im virtuellen Raum verweisen und erhalten zugleich einen konkreten Ort der Trauer an einem Grab. „Hier gehen neue Trends und gewachsene Formen der Trauer am Grab eine gute Verbindung ein“, so Wirthmann. Andererseits ist eine Sinnentleerung von Riten und Bräuchen im Umfeld von Bestattung und Trauer festzustellen. Diese Entwicklung stellt auch die Kirchen vor neue Herausforderungen, wenn beispielsweise Gebete und Riten nur noch von einer kleinen Zahl von Trauergästen verstanden werden. „Die schnellere Lebenspraxis ist es, die sich auf die Bestattungskultur auswirkt“, sagt der Theologe. „Wir haben eine größere Mobilität der Familienstrukturen, die oft weit verstreut leben. Deswegen suchen Menschen auch nach einer Grabform, die dem entspricht.“

Autor: pm

Trend in der Grabpflege

 Viele Trends werden in der öffentlichen Darstellung als große Neuerungen angeführt, wobei es hier gilt, adäquate Formen von ausgeklügelten Geschäftsideen zu unterscheiden. Definitiv kann von einem Trend zur Wahl der Kremation, also der Feuerbestattung gesprochen werden. Auch ist zu beobachten, dass Menschen durch erhöhte Mobilität bzw. Entfernung zum Familiengrab die Grabpflege in andere Hände geben möchten und kleinere Grabflächen wählen. 

Autor: BDB

Zwei Arten der Bestattung

Grundsätzlich gibt es zwei Bestattungsarten, die Erd- und die Feuerbestattung. Aus der Wahl ergeben sich verschiedene Möglichkeiten einer Beisetzung: Reihengrab für
Sarg- oder Urnenbestattung bzw. Wahlgrab, Gemeinschaftsgrab, anonyme Bestattung oder Baumbestattung auf einem Friedhof, Seebestattung, Bestattung in einer Grabeskirche oder in Waldarealen.

Autor: BDB

Individuelle Grabmalgestaltung gewinnt an Bedeutung

Die Grabgestaltung ist in den letzten Jahrzehnten deutlich individueller geworden. Dies trifft insbesondere auf das Grabmal zu, denn es soll das Leben und die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegeln. Oft entsteht solch ein Grabstein in enger Abstimmung zwischen Steinmetz und Kunde.

Die Bestattungskultur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt, ein Trend hin zu individuellen Grabmalen ist zu beobachten. Dieser Trend steht im Gegensatz zur anonymen Bestattung, die in vielen Regionen wieder rückläufig ist.

Bei der Gestaltung treten seit einiger Zeit christliche Zeichen, Motive und Worte in den Hintergrund, moderne Formen, weltliche Zeichen und Symbole hingegen spielen eine immer wichtigere Rolle. Hinterbliebene wollen stärker mitgestalten als früher. Nicht zuletzt ist die Mitwirkung an der Gestaltung des Grabmals auch ein Teil der Trauerarbeit. Viele begreifen sie als einen letzten Dienst am Verstorbenen. Bei Auswahl und Gestaltung spielt der Preis für viele Hinterbliebene nicht die zentrale Rolle. Wenn Produkt und Angebot überzeugen, wählen Kunden durchaus anspruchsvoll gestaltete Grabmale, die die Einzigartigkeit des Verstorbenen zum Ausdruck bringen. Dabei werden vermehrt regionale Natursteine aus Deutschland und Europa nachgefragt, eine Entwicklung, die auf einen bewussteren Lebensstil vieler und das ökologische Umdenken allgemein zurückzuführen ist.

Auch die Friedhöfe öffnen sich für neue Gestaltungsmöglichkeiten. Die Reglementierungen sind mittlerweile weniger streng. Neue, von Steinmetzmeistern gemeinsam mit Friedhofsgärtnern und -verwaltungen entwickelte Konzepte wie Memoriam-Gärten und Themengrabanlagen wurden bereits in vielen Gemeinden umgesetzt oder werden derzeit diskutiert. Auf den Friedhö- fen entstehen dadurch neue Räume, die für viele Hinterbliebene eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Anlagen darstellen.

Diese zeitgemäßen Angebote finden Anklang bei vielen Hinterbliebenen, die Nachfrage ist groß. Die Resonanz ist so positiv, dass viele Gemeinden die Umsetzung ähnlicher oder weiterer Angebote planen.

Eine Herausforderung sind kleinflächige Urnengräber, denn hier ist der Gestaltungsspielraum naturgemäß begrenzt. Trotzdem muss es nicht zwangsläufig die einfache Platte mit Namen und Lebensdaten sein. Auch im Kleinen ist Kreativität und Individualität möglich. 

Autor: BIV

Der Steinmetz als kompetenter Ansprechpartner

Einem Menschen auf dem Friedhof ein Denkmal setzen ist ein Wunsch, der eine lange Tradition hat. Form und Gestalt dieser "Denk-Male" ändern sich.Was bleibt sind die Zeichen aus Stein.

Der Steinmetz bringt diese Zeichen in Form. Er gestaltet die einmaligen Hinweise des Nicht-Vergessens, die langlebigen Zeugen der Geschichte oder die einfachen Orte der Erinnerung. Allerdings: Grab und Grabzeichen sind heute nicht mehr selbstverständlich.Es gibt andere, vordergründig bequemere und preiswertere Möglichkeiten des Gedenkens. Und doch: Der Friedhof als öffentlicher Kommunikationsraum oder als individuelle Gedenkstätte ist doch immer der Ort der persönlichen Trauer. Seine Akzeptanz in breiten Bevölkerungsschichten ist ungebrochen und mit ihm der mit einem Zeichen versehene individuelle Ort des Gedenkens. Alternative Bestattungsformen sind Alternativen. Sie bleiben und genießen daher oft eine hohe mediale Aufmerksamkeit. Alternativlos sind jnatürliche Materialien, wenn es um die Gestaltung der Zeichen auf dem Friedhof geht. Natürliche Steine sind witterungsbeständig, langlebig, vielfältig zu gestalten und in Farben, Strukturen und Vorkommen kaum zu überbieten. Nutzbare Steine gibt es überall: direkt vor der Haustür und auf der ganzen Welt. Die Möglichkeiten ihrer Gestaltung sind grenzenlos. Die Art der Fertigung geschieht industriell von der Stange irgendwo in einer fernen Produktionsstätte oder ganz individuell in der meisterlichen Werkstatt nebenan. Handwerk ist eine kundennahe Wirtschaftsform, ein Gegenwurf zur anonymen Welt des Handels und der Massenproduktion. Der Steinmetz ist, wenn es um natürliche Steine geht, der gesuchte und kompetente Ansprechpartner. Er bringt die Steine in Form, nicht nur auf den Friedhof.

Autor: BIV
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Kai Sender
Sozialarbeiter
Bremen
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